Unsere Dienste stehen allen offen.
Allen Ratsuchenden - ob Mann, ob Frau - stehen die Türen der Caritas-Dienststellen offen. Unabhängig von der Religionszugehörigkeit
und ohne Ansehen der Nationalität hören die Beratungskräfte zu und zeigen Wege zur Hilfe auf.
Niemand muss mehr von sich preisgeben, als er selbst möchte: Auf Wunsch erfolgen die Gespräche anonym.
Alle Unterredungen bleiben vertraulich.
Alle Caritas-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht.
Für die Kräfte der Drogenberatung besteht darüber hinaus ein Zeugnisverweigerungsrecht.
Die Situation Hilfesuchender erfährt umfassende Berücksichtigung.
Die jeweiligen Lebensumstände sind von größter Bedeutung für ganzheitliche Beratung.
Indem sie sich miteinander vernetzen, tragen die Beratungsdienste insbesondere auch mehrfachen Problemlagen Rechnung.
Freiwilligkeit steht im Vordergrund.
Wer auch immer die Beratung aufsucht: Sein freier Wille hat stets das letzte Wort. Ohne die ausdrückliche Zustimmung können
Beraterinnen und Berater keine Maßnahmen einleiten.
Dies gilt selbstverständlich auch für Jugendliche.
Die eigenen Stärken Ratsuchender werden gefördert.
Aus dem Respekt für die Eigenverantwortung erwächst fester Glaube an Begabungen und Fertigkeiten jedes Einzelnen.
Diese Persönlichkeitsstärkung aktiviert die Fähigkeit zur Selbsthilfe.
Menschliche Beziehungen und soziale Netzwerke unterstützen.
Familie oder private Kontakte bieten unter Umständen starken Rückhalt beim Lösen von Problemen.
Wenn es angebracht und gewünscht ist, bindet die Beratung deshalb auch das nähere Umfeld ein.
Beratungsprozesse verlaufen zielorientiert, doch offen im Ergebnis.
Hilfegespräche formulieren klar ein erreichbares Ziel. Auf dem Weg dahin begleiten die pädagogisch geschulten Kräfte einfühlsam.
Gleichwohl bleibt das Ergebnis offen, denn das Leben eines Menschen wandelt sich zu jedem Zeitpunkt. Veränderte Situationen
können Anlässe schaffen, ins Auge gefasste Stationen der Krisenbewältigung neu festzulegen.