Aktuell: Ehrenamt in der Suchthilfe
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Rheinböllen, Kirchberg: Ehrenamtliche Suchthelfer nehmen Arbeit auf
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Anfang März starten offene Sprechstunden mit eigens geschulten Freiwilligen
In einer eigenen Schulungsreihe haben Caritas-Mitarbeiterin Bettina Weber und ihr Kollege, der Simmerner Suchtberater Paul
D. May, ein Dutzend angehender Suchthelferinnen und Suchthelfer vorbereitet. Jetzt, nach Abschluss des Einführungsseminars
nehmen die Ehrenamtlichen postwendend die Arbeit auf: Künftig sind sie bei offenen Sprechstunden in Rheinböllen und Kirchberg
für Fragen rund ums Thema Sucht ansprechbar.
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| Die ehrenamtlichen Suchthelfer |
| Foto: Caritas |
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- Rheinböllen - In Rheinböllen startet die Offene Sprechstunde am Dienstag, 2. März im Pfarrheim (Ehemalige Post, Zugang Kirchgasse) der Katholischen
Pfarrgemeinde St. Erasmus. Anschließend ist dort immer dienstags von 17 bis 18 Uhr Sprechzeit.
- Kirchberg - In der Stadt auf dem Berge geht`s am Donnerstag, 4. März los. Der Ort dafür ist das Rathaus der Verbandsgemeinde Kirchberg
(Marktplatz 5, Raum 210). Die Sprechstunde im Wochenrhythmus findet donnerstags von 16 bis 17 Uhr statt.
Mit dem von der Aktion Mensch e.V. geförderten Projekt Ehrenamt in der Suchthilfe möchte der regionale Caritasverband Betroffenen
und Angehörigen die ersten Schritte erleichtern. Dies komme gerade jenen Menschen entgegen, die noch nicht entschieden haben,
ob Sie Unterstützung annehmen möchten, erläutert Bettina Weber. Die gezielt qualifizierten Ehrenamtler kennen die Palette der Hilfsangebote; sie wissen wo je nach Art der Sucht der passende
Ansprechpartner zu finden ist. So bilden die ortsnahen Anlaufstellen eine Brücke zur professionellen Beratung. Entscheidet
sich jemand dafür, steht einem sehr zeitnahen Termin bei einer hauptamtlichen Beratungskraft nichts im Wege. Großen Wert legt man im Caritasverband auch auf die zwischenmenschliche Seite. Wir haben engagierte Ehrenamtliche gefunden,
denen es gelingt, sich in die Situation einer Suchterkrankung einzufühlen, zeigt Paul D. May sich überzeugt. Auch bei größerer Nachfrage soll jeder Ratsuchende die Zeit bekommen, die er benötigt. Deshalb sind jeweils zwei Freiwillige
im Wechsel vor Ort. Die offenen Sprechstunden dürfen ohne Voranmeldung besucht werden. Im Übrigen sei die Einrichtung der Sprechstunden nur das erste Arbeitsfeld der Suchthelfer, gibt Bettina Weber noch einen
Hinweis auf die weitere Entwicklung des Projekts. Bald möchte die Sucht- und Drogenberatung zudem das Angebot von Patenschaften
machen die ebenfalls ehrenamtlich tätigen Paten werden dann Betroffenen zur Seite stehen, die sich noch individuellere und
zeitlich intensivere Begleitung wünschen.
Details nennt Bettina Weber telefonisch unter 06761/919670 (Caritas Simmern) oder per E-Mail: info@caritas-simmern.de.
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