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Aktuell: Pflegeführerschein
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"Pflegeführerschein" der Sozialstation: "Lebhaft und lebensnah"
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Breites Interesse an Kurs in häuslicher Krankenpflege mit Schwerpunkt Demenz
Kurz vorm Jahreswechsel hatte die Caritas-Sozialstation zu einem Kurs in häuslicher Krankenpflege eingeladen. Der sogenannte
"Pflegeführerschein" in Kooperation mit der Barmer GEK versprach eine ausgewogene Mischung aus Theorie und Praxis. Den praktischen Teil gestaltete Sarah Hönnicke, Pflegefachkraft der Caritas-Sozialstation. Themen wie etwa die Leistungen
der Pflegeversicherung erläuterte Monika Vogt-Schmitt, Beraterin im Pflegestützpunkt Boppard/Emmelshausen. Einen Schwerpunkt
legten beide auf die Versorgung demenzkranker Menschen.
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Das Fotos zeigt die Gruppe der Pflegeführerschein-Absolventen.
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| Foto: Klaus Göttel - www.kg-foto-designer-hunsrueck.de |
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Gerade damit traf der Kurs auf breites Interesse: Die vier Wochenend-Treffen waren alsbald komplett ausgebucht. Unter den
15 Teilnehmerinnen und einem (!) Teilnehmer waren einige, die bereits einen pflegebedürftigen Angehörigen versorgen. Andere
nutzten das Angebot indes zur Vorbereitung auf eine - möglicherweise - kommende Situation. Einer, der den Pflegeführerschein im Sinne der Vorsorge absolvierte, ist Klaus Göttel: Der 65-Jährige hatte sich gemeinsam
mit seiner Ehefrau dazu angemeldet. "Ich wollte ganz einfach mehr über das Thema wissen, um später, wenn es einmal soweit
sein sollte, darauf zurückzugreifen", erklärt er. Der Kurs sei sehr lebhaft und der gewählte Schwerpunkt äußerst lebensnah gewesen, so Göttel weiter. Dadurch sei ihm wirklich
bewusst geworden, dass Demenz eine Erkrankung ist, die jeden treffen kann. Gleichwohl wisse er nun, dass es Möglichkeiten
gibt, gut damit umzugehen. "Interessant waren da auch die Gespräche mit Menschen, die zuhause schon die Situation haben, dass
sie jemanden versorgen."
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| Auf dem Bild sieht man einige Teilnehmerinnen bei praktischen Übungen. |
| Foto: Klaus Göttel - www.kg-foto-designer-hunsrueck.de |
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Die abschließenden Kurseinheiten waren für praktische Übungen reserviert: Handgriffe, die notwendige Tätigkeiten in der häuslichen
Pflege erleichtern, wurden miteinander ausprobiert. "Vieles erscheint schwierig, aber die Übung macht den Meister", resümiert
Klaus Göttel. "Es ist beispielsweise gar nicht so kompliziert, einem bettlägerigen Menschen das Bett frisch zu beziehen -
egal, wie groß und schwer der Patient ist." Klaus Göttel findet es umso wichtiger, einen solchen Kurs zu besuchen. Und - wie auch Monika Vogt-Schmitt und Sarah Hönnicke
- betont er, dass es auch für Männer ratsam ist, sich frühzeitig mit dem Thema "Häusliche Pflege" auseinanderzusetzen, damit
eine Familie die Herausforderungen gemeinsam bewältigen kann. Mehr zum Thema gibt's in der Caritas-Sozialstation Emmelshausen, Telefon 06747/93770 (Ursula Ritt), oder beim Pflegestützpunkt
Boppard/Emmelshausen, Telefon 06742/8049880 (Monika Vogt-Schmitt).
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